Mitteilung: Die täglichen fünf Pflichtgebete werden nicht in Gemeinschaft verrichtet

Der neue Coronavirus ist in China aufgetaucht und hat seine Wirkung nach kurzer Zeit in der ganzen Welt gezeigt. Mittlerweile hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärt, dass der europäische Kontinent zum neuen Epizentrum des Coronavirus (COVID-19) geworden ist.

Die direkte Bedrohung hat eine Dimension erreicht, unsere Gesellschaft zu bedrohen. Daher waren im Rahmen der Empfehlungen und Hinweise der Bundesregierung und der örtlichen Behörden sowie den Neuentwicklungen und der Bedarfe manche zusätzlichen Maßnahmen zu treffen.

In diesem Rahmen wird in den Moscheen unseres Verbandes ab heute bis zur nächsten Mitteilung als geeignete Maßnahme gewertet, die täglichen fünf Pflichtgebete nicht in Gemeinschaft zu verrichten. Mit der Bedingung, dass in diesem Prozess die erforderlichen hygienischen und desinfizierenden Bedingungen eingehalten werden, werden unsere Moscheen vorerst für die persönlich zu verrichtenden Gebete offen gehalten.

Mit der Hoffnung, dass die Menschheitsfamilie sich in kürzester Zeit von dieser Pandemie, die zur globalen Heimsuchung für geworden ist, erholt, teilen wir unsere diesbezügliche Einschätzung der Öffentlichkeit und unserer Gemeinschaft hochachtungsvoll mit.

Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB)

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